Episode 13 – Von der Lauf-Zwiebel zum Lauf-Lauch

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

der Winter hat uns voll im Griff. Was liegt da näher als über das Laufen im Winter zu sprechen?

Außerdem berichtet Martin von seiner mühsamen Transformation von der Zwiebel zum Lauch und Volker von seinem Training für den Bonn-Marathon

Viel Spaß beim Hören!

Volker & Martin

Shownotes:

Running Podcast Episode 96 Behind the scenes – Taunus Ultratrail 2019 :

http://www.running-podcast.de/rp096-behind-the-scenes-taunus-ultratrail-2019/

Multifunktionstücher von Buff:

https://www.buff.com/de_de/sport.html?form=1820/

Multifunktionstücher von Decathlon:

https://www.decathlon.de/p/multifunktionstuch-running/_/R-p-2523?mc=8488813&c=SCHWARZ

5 Gedanken zu „Episode 13 – Von der Lauf-Zwiebel zum Lauf-Lauch

  • 5. Februar 2019 um 13:06
    Permalink

    Moin moin ihr Zwei,

    zum Thema Zwiebel. Es gibt auf der Homepage der Runnersworld unter:
    https://www.runnersworld.de/richtig_anziehen
    einen Berater was man bei welchen Wetter anziehen kann. Die Empfehlungen funktionieren bei Entfernungen bis 30km im Winter ganz gut. Danach würde ich noch was dickes mit einpacken, da man ja auf die Dauer doch etwas abkühlt.

    Zum Thema Gels in Trainingslaufen. Bitte nicht. Es ist ok ein GEL mal zu testen, aber in den langen Lauf gehört sowas nicht. Esst vorher etwas (nicht voll fressen) und dann beim laufen bitte nur Flüssigkeit. Ansonsten wird sich euer Körper nie dran gewöhnen aus der Fettverbrennung Energie zu gewinnen, da ja immer frische Kohlehydrate nachgefüttert werden. Spätestens auf dem Marathon kommt dann das böse Erwachen, weil ihr hier nicht genug einfache Zucker nachgeschoben bekommt. Da ist der Mann mit dem Hammer ja schon fast vorprogrammiert.
    Ich selber halte es so, das ich auf den langen Läufen (+30km) Getränke (Apfelschorle oder ähnliches) dabei habe. Die darin gebundenen Kohlehydrate halten das Feuer ein wenig am brennen, reichen aber nicht um mich über die Strecke zu bringen. Als Backup hätte ich einen Traubenzucker dabei, falls es wirklich nicht mehr gehen sollte. Bisher habe ich diesen aber noch nie gebraucht. Beim Laufen merkt man dann sehr gut, abwann der Körper mit den Kohlehydraten am ende ist. Bei gleicher Belastung ändert sich die Atmung und der Puls geht etwas hoch.

    Einzige Ausnahme zum essen und trinken bei langen läufen sind Wettkämpfe jenseits der 45km. Hier fröhne ich ab km 20 gerne mal dem Cola konsum und schmeisse gerne mal ein Stück Schokolade rein. (Ein Mikyway kann auch schon mal purer Genuss sein). Aber auf den Ultras muss jeder gucken was er verträgt. Auch hier schafft man es kaum , so viel Energie nach zu tanken wie man verbrennt.

    So genung Klugscheisserei. Macht weiter so.
    Ultragruss Steff

    https://www.strava.com/athletes/7845292

    Antwort
  • 11. Februar 2019 um 13:01
    Permalink

    Hallo ihr beiden,

    ich trage bei sowohl bei „Sauwetter“ als auch im Sommer immer ein Multifunktionstuch um den Hals. Egal ob als Mundschutz, Schweißband, Halstuch oder Ohrenwärmer…auf die praktischen Tücher will ich nicht verzichten.
    Im Herbst / Winter trage ich außerdem immer eine Mütze, ohne gehe ich nur selten aus dem Haus.
    Handschuhe trage ich auch meistens (klingt als wäre ich ein echtes Weichei…) wenn ich im Gelände unterwegs bin und sie dienen mir dann auch als Schutz vor Dornen, Steinen und sonstigem Gestrüpp.

    Gruß
    Sascha

    Antwort
    • 11. Februar 2019 um 14:11
      Permalink

      Hallo Sascha,

      Danke für Dein Feedback.
      Damit bist Du – im Gegensatz zu mir – wohl repräsentativ. Das ist genau das was ich schon im Cast meinte, irgendwie bin ich da anders als das Lehrbuch. Ich friere nicht am Kopf und auch nur selten an den Händen.

      Grüße,
      Martin

      Antwort
  • 11. Februar 2019 um 16:29
    Permalink

    Hallo Volker & Martin,
    ich trage bei diesen Witterungen 3 Schichten.
    Enganliegendes Shirt in langärmelig (Thermo)
    langes Laufshirt
    Laufjacke
    Runningtight, gerne mit einer speziellen Beschichtung für den empfindlichen oberen Bereich der Hose

    Mütze
    Fingerhandschuhe mit einem Überzieher – dieser ist wie die Hose von innen beschichtet und hält bis -15° die Finger warm

    Selbst wenn ich leicht fröstelnd loslaufe, was bei uns in NRW selten vorkommt, ist mir doch nach ca. 20 Minuten warm genug. Im Winter achte ich stärker als in wärmeren Zeiten darauf, nicht zu lange in der verschwitzten Sachen zu bleiben. Nach dem Laufen also nachdehnen und dann runter mit den nassen Sachen.

    Exkurs zum Thema runalyze
    Seit kurzem kann ich meine Suunto mit runalyze koppeln und das funktioniert prima. Martin, du hattest gefragt, welche Zahlen ich mir auswerte. Neben der Zusammensetzung meiner Läufe achte ich auf die Entwicklung meienr VO2max. Und die berechnet runalyze so gut, dass sie fast der tatsächlichen VO2max entspricht, die ich letzte Woche bei einer Leistungsdiagnostik ermitteln ließ.

    Keep on running,
    Maik

    P.S. Könnt ihr vorlesen.

    Antwort
    • 11. Februar 2019 um 17:15
      Permalink

      Hey Maik,

      danke für Deine Post!

      Du bist also auch eine Zwiebel, das Prinzip scheint doch bewährt zu sein.

      Ich finde es sehr interessant, dass die VO2max tatsächlich dem getesteten Wert nahe kommt. Das sie innerhalb des „Systems Runalyze“ funktioniert und Verbesserungen und Verschlechterungen des Trainingszustands wiedergibt, wusste ich. Das auch der absolute Wert zu Vergleichen dienen kann war mir neu.

      Danke und Grüße,
      Martin

      Antwort

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